Dienstag, 29. April 2008

Sonntag, 27. April 2008

2. Besprechung mit dem Auftraggeber

Am 25. Mai fand unsere zweite Besprechung mit Herrn Mag. Sonntag statt, zu der auch der Schutzgebietskoordinator und damit für uns wichtiger Ansprechpartner Herr Mag. Otto Leiner eingeladen war.

Gemeinsam besprachen wir jene Punkte, auf die wir uns beim letzten Zusammentreffen festgelegt hatten, nämlich das Inhaltsverzeichnis der Projektarbeit, die Erstellung der Fragebögen und die Auswahl der zu besuchenden Schutzgebietsbetreuer. Herr Mag. Sonntag hatte unseren Entwurf des Inhaltsverzeichnisses und der Fragebögen bereits Anfang der Woche erhalten und hatte daher bereits einige Anmerkungen vorbereitet. Insgesamt gab es jedoch keine großen Abweichungen von unseren Entwürfen.

Bezüglich der persönlichen Befragungen der Schutzgebietsbetreuer haben wir nun eine Vorauswahl getroffen, die den Nationalpark Hohe Tauern ganz aus der Befragung ausschließt, von den vier großen Naturparks in etwa die Hälfte abdecken wird und weiters einige kleinere Gebiete beinhaltet. Die vollständige Liste aller Betreuer gibt es unter http://www.tirol.gv.at/themen/umwelt/naturschutz/schutzgebietsbetreuung/

Wir hoffen auch manche Betreuer in Innsbruck antreffen zu können und nicht alle in ihren jeweiligen Einsatzgebieten aufzusuchen, um trotz unserer begrenzten zeitlichen Möglichkeiten ein Maximum an Betreuern persönlich befragen zu können. Die Alternative zur persönlichen Befragung stellen telefonische Befragungen dar. Abgesehen von den Schutzgebietsbetreuern sollen auch Vertreter von NGOs (WWF), Landwirtschaftskammer, Alpenverein, Naturfreunden und der Landesumweltanwaltschaft miteinbezogen werden.

Unser Befragungsfortschritt wird aber in jedem Fall mit weitern Einträgen dokumentiert werden.

Innerhalb von etwa einer Stunde konnten wir alle geplanten Punkte erfolgreich abschließen. Bis zu unserem nächsten Zusammentreffen am 19. Mai sollen die Befragungen abgeschlossen sein und in weiterer Folge ein erster Entwurf der Arbeit abgegeben und gemeinsam bearbeitet werden.

Schutzgebiete in Tirol

Laut WWF Tirol ­(Alpenprogramm) stellen Schutzgebiete einen wichtigen Grundpfeiler bei der Erhaltung der Tiroler Landschaft, ihrer Lebensräume und Arten dar. Dabei sollen bestimmte Gebiete, in unterschiedlichen Kategorien, für die Nachwelt erhalten und gepflegt werden. Die verschiedenen Schutzgebiete umfassen unberührte Naturlandschaften der Hochgebirgsregionen sowie Feuchtgebiete in Tallagen und typische Kulturlandschaften, welche der stetigen Pflege des Menschen bedürfen.

Da der WWF weltweit umfassende Erfahrungen in der Planung, Umsetzung und dem Management von Schutzgebieten hat, verfasste er ein Empfehlungsschreiben im September 2004 für Verbesserung im Bereich der Tiroler Schutzgebiete, worauf vom Land Tirol im Dezember 2004 ein Konzept zur Schutzgebietsbetreuung in Tirol verfasst wurde.

Dieses Konzept liefert uns Informationen über den Stand der Schutzgebietsbetreuung in Tirol, sowie die geplanten Ziele.

Mit unserem Projekt wollen wir nun überprüfen ob diese Vorhaben erreicht wurden und welche Verbesserungen sich durch die Umsetzung des Konzeptes ergaben und wo noch Verbesserungsbedarf besteht. Um das feststellen zu können führen wir in erster Linie eine Befragung der Schutzgebietsbetreuer durch und entwickeln eine SWOT-Analyse zum Vergleich der Plan-Ziele aus dem Konzept zur Schutzgebietsbetreuung mit der IST-Situation.

(Quelle: Sonntag Hermann, Schutzgebiet in Tirol, Analyse – Vorschläge - Perspektive, WWF Österreich – Alpenprogramm, 2004)

Mittwoch, 16. April 2008

1. Treffen mit Herr Mag. Sonntag

Am 9. April fand unser erstes Zusammentreffen mit dem Leiter des WWF-Alpenprogramms statt.
In dieser angenehmen und produktiven Besprechung erfuhren wir einige grundlegende Fakten zu den Tätigkeiten des WWF Tirol sowie unsere eigentliche Aufgabestellung, nämlich die Evaluierung des Status quo der Umsetzung der Schutzgebietsbetreuung in Tirol, inklusive einer Stärken/Schwächen-Analyse sowie Verbesserungsvorschlägen für die Zukunft.

Bis zum nächsten Treffen am 23. April sollen folgende Punkte bearbeitet werden:
  • Erstellung eines Fragenkatalogs für die Schutzgebietbetreuer (bereits bis 21. April an Herrn Mag. Sonntag zu übermitteln)
  • Erstellung eines Inhaltsverzeichnisses für die Projektarbeit (strukturiert in etwa 5 Schwerpunkte)
Es wird angestrebt Herrn Mag. Otto Leiner, zuständiger Schutzgebietskoordinator vom Land Tirol, zum nächsten Treffen einzuladen um auch mit ihm die ausgearbeiteten Fragen sowie die weitere Vorgehensweise zu besprechen.

Bis zum 19. Mai sollen die Ergebnisse unserer persönlichen Befragungen der verschiedenen Schutzgebietsbetreuer bzw. die Auswertung der Fragebögen Herrn Mag. Sonntag bekannt gegeben werden.
Des Weiteren wird in Betracht gezogen die Resultate der Evaluierung zum Abschluss im Rahmen eines Auditoriums für die Schutzgebietsbetreuuer sowie die Zuständigen der Landesregierung vorzustellen.

Herzlich Willkommen!

Dieser Blog dient der Dokumentation des Arbeitsfortschrittes unseres Projekts für die Lehrveranstaltungen "Wissenschaftliches Arbeiten und Integrative Projekte I" mit Frau Mag. Ute Tat und Herrn Dr. Siegfried Walch sowie "Informationsmanagement II" mit Herrn Dr. Christian Vohradsky vom MCI Innsbruck. Das Projekt findet in Zusammenarbeit mit Herrn Mag. Hermann Sonntag vom WWF Tirol statt und widmet sich der Analyse der Schutzgebietsbetreuung in Tirol.

Nähere Informationen zu Schutzgebieten, dem präzisierten Arbeitsauftrag, unserem Zeitplan, der Vorgehensweise uvm. werden den kommenden Einträgen zu entnehmen sein.

Wir hoffen, unsere Arbeit mit Hilfe dieses Blogs so transparent und strukturiert wie möglich zu gestalten und wünschen allen Beteiligten eine gute Zusammenarbeit!

Mit freundlichen Grüßen,

Denise Loschek